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Soja Tschernowa (Zoya Chernova)

ist Kunstwissenschaftlerin, studierte Kunsthistorikerin
(Studienabschluss 1985 in Jekaterinburg, Russland)

 und ausgebildete Kindermusikschullehrerin im Fach Klavier.
Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Charkower Kunstmuseum (1985 – 1990
und 1993 - 1994) sowie Dozentin an der Charkower  Kunst- und
Designakademie (1995 - 2000). Verfügt über Erfahrungen als Klavierlehrerin sowohl
in der Ukraine (Klavierunterricht in Klavierstudios in Kiew
und Charkow sowie Konzertmeisterin in Poltawa in den
1970er und 80er Jahren, Privatklavierlehrerin in den 1990er Jahren)
als auch in Deutschland (Klavierunterricht im Rahmen
des Programms des Zentrums für Literatur Wetzlar, 2004 - 2007).
Außerdem war sie für  Wechselausstellungen in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar zuständig
(Kunst-, Foto- und andere Ausstellungen, 2003 - 2006), machte Organisationsarbeit im Rahmen des Projekts 
„Russischer Club“(2003 - 2006), tätig als Archivassistentin beim
Flüchtlingshilfe Mittelhessen Verein (2007).

Es kann auch gesprochen werden von einer Zusammenarbeit mit Volodymyr und Oleksandr Chernov
 im Bereich gemeinsamer Vorbereitung von Ausstellungen
und verschiedenen kulturellen Veranstaltungen sowohl in der Ukraine
als auch in Deutschland sowie vom gemeinsamen Verfassen von Artikeln. U.a. wurden
zwei Filme auf dem Offenen Kanal Gießen gemeinsam gedreht .

Über sich selbst schreibt Soja:

"Ich bin am 18.01.1957 in Charkow (Ukraine) geboren.
Am 11.05.2000 bin ich nach Wetzlar übersiedelt.

  Von 06.1971 bis 06.1975 hatte ich eine Ausbildung im Fach „Klavier“
an der Lyssenko-Musikschule in Poltawa,
die ich als Kinder-Musikschullehrerin und Konzertmeisterin absolvierte.

Außerdem ein Studium von 06.1979 bis 06.1985 an der Uralischen Gorki-Staatsunivesität
in der Stadt Jekaterinburg (heute Russland) im Fach Kunstgeschichte
mit Abschluss als Kunstwissenschaftlerin.

Von 12.1990 bis 12.1993 war ich Doktorandin an der Charkower Künstlerischen Industriehochschule
im Fach „Darstellende Kunst“ mit Abschluss als Kunstwissenschaftliche Forscherin.

Meine berufliche Laufbahn sieht wie folgt aus:

Von 1975 bis 1980 arbeitete ich als Konzertmeisterin, Pädagogin für Klavier
 und wissenschaftliche Mitarbeiterin der ständigen
„Ausstellung der Geschichte und Kunst - Denkmäler in Poltawa“.

Von 1980 bis 1995 war ich Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Charkower Kunstmuseum.
 Von 1995 bis 2000 war ich Lehrerin im Lehrstuhl für Kunstgeschichte und – Theorie
an der Charkower Künstlerischen Industriehochschule in Charkow.

Zu den Schwerpunkten gehören bei mir u.a. Vorbereitung von Kunstausstellungen,
 Katalogisierung von Kunstwerken (Malerei, Graphik, Bildhauerkunst),
Ausstellung und Annotierung der klassischen und modernen Kunst,
Popularisierung der Kunst in Form von Lektionen
und texten für Massenmedien (Radio, Fernsehen, Zeitungen).
 Außerdem Unterricht in Kunst - und Architekturgeschichte sowie in Kulturgeschichte für Studenten:
Lektionen, Seminare, Kenntniskontrolle, Aufsetzen von Programm - und Methodenmaterial.

Ich habe 26 wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Das wichtigste wissenschaftliche Thema ist  „Ukrainische Kunst in der Zeit des totalitären Regimes“.

Ich bin Mitglied bei der Kunstkritik in der Ukraine, bei der AIS
(„Art critics and art historians association“ – Schaffensvereinigung der GUS)
und beim Nationalen Künstlerverband der Ukraine (Abteilung Kunstwissenschaft).
 
In Deutschland habe ich die folgenden Fotoausstellungen vorbereitet:
„Charme der Natur“ von Waldemar Unterberg,
 „Impressionen“ von Ilja Guilfand,
„Vergänglichkeiten“, „Arche 1“, "Kleine Welt" und  „Karussell“ von Wladimir Tschernow,
„Tabus“ von Anne Hebeler,
Gruppen-Fotoausstellung „Versöhnung in Israel und Palästina“
von Christian und Christiana Seeburger, Achim Pock und Manfred Rauschert.
Außerdem: Vortrag und Ausstellung „Die Bukowina – einst und heute“, 
Ausstellung von floristischen Collagen „Natur und Fantasie“ von Irina Bobkova,
die Ausstellung „Ein verwundetes Land: Bosnien“ von Djenana Dedic.

Ferner war ich bei der Vorbereitung von Vorträgen für den Russischen Club in Wetzlar dabei.
Es handelt sich u.a. um die Vorträge „Josef Brodskij – Die amerikanische Schaffensperiode“
und um einen Übesichtsvortrag über die moderne Kunst.

Meine Muttersprachen sind Russisch und Ukrainisch.
Außerdem habe ich gute Deutschkenntnisse."

 

 

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